Die Bundessieger stehen fest
Energiespar-Nachwuchs im Museum Strom und Leben geehrt
Die Freude war groß als am 21. Juni die Bundessieger des diesjährigen RWE Schulwettbewerbs zur Energieeffizienz ausgezeichnet wurden. Die Siegerklassen waren ins Museum Strom und Leben im Umspannwerk Recklinghausen eingeladen, wo Georg Möllers, Schul-Dezernent der Stadt Recklinghausen und Bernd Böddeling, Vorstandsmitglied der RWE Rheinland Westfalen Netz AG die feierliche Preisverleihung übernahmen.
Die Sieger aus den drei Jahrgangsstufen Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II erhielten für ihr Engagement je einen Scheck im Wert von 10.000 Euro für energieeffiziente Maßnahmen an der Schule. „Alle drei Sieger-Projekte zeigen, dass bereits mit einfachen Mitteln Energie eingespart werden kann – man muss es nur anpacken! Andere Menschen werden auf diese Weise zum Mitmachen animiert. Das war das Ziel unseres Wettbewerbs“, sagte Böddeling.
Aus den 237 bundesweit eingereichten Projekten wählte eine Jury mit Vertretern aus Bildung, Energiewirtschaft, Medien und Politik folgende Bundessieger in den jeweiligen Jahrgangsstufen aus:
Bundessieger Primarstufe:
Löwenzahn-Grundschule, Großpösna153 Schüler der Klassen 1-4 haben 3 gemeinsame Projekte eingereicht: eine Einführung in die Thematik "Auf den Spuren der Energie", "Das geht uns alle an" und "Für helle Köpfe". In einem Einkaufszentrum wurde das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wurden u.a. eine Plakat- und Exponatausstellung entwickelt, Energiedetektive eingesetzt, Energiespartipps verteilt und das Klima-Musical aufgeführt.
Begründung der Jury: Das Projekt hat sehr viele Menschen erreicht. Die Schüler haben über den Tellerrand der eigenen Klasse geschaut und viele verschiedene Themen behandelt. Ihre Präsentation hat alle Sinne angesprochen.
Bundessieger Sekundarstufe I:
Josef-Effner-Gymnasium, Dachau25 Schüler Klasse 5-13; kuschelten für die Eisbären, Das Ziel war die Energieeinsparung durch Reduzierung der Raumtemperatur; Fundierte Basisarbeit durch Analysen und Untersuchung der Schule mit einer Wärmebildkamera; Aktionswoche; Kunstwettbewerb; Energieexperten; Ansprache anderer Schulen
Begründung der Jury: Kuscheln für die Eisbären ist ein sehr emotionales Projekt mit umfassendem Konzept. Hervorgehoben wurde, dass es von einer Schülerin ausging und beim fühlbaren Erfahrungsbereich der Schüler einsetzt. Gelobt wurde u.a. neben der kreativen Umsetzung die zu erwartende Nachhaltigkeit nicht nur an der eigenen Schule, sondern auch an den anderen 24 Schulen, die zum Mitmachen aufgefordert worden sind.
Bundessieger Sekundarstufe II:
Gymnasium Dingolfing14 Schüler der 11. Klasse entwickelten eine Ausstellung nach dem Prinzip "Lernen an Stationen" unter dem Motto "Energieeffizienz-wahrgenommen mit allen Sinnen. (Energiesparlampen, Allgemeine Tipps zum Kühlen, Lüftungsverhalten, Wärmetauscher) und präsentierten die Ergebnisse auf einem Projekttag.
Begründung der Jury: Die Klasse hat das Lernen an Stationen vorbildhaft umgesetzt. Von allen Juroren gab es die höchstmögliche Punktzahl für Aktionscharakter, Eigeninitiative und Teamarbeit. Das Ansprechen aller Sinne war ein wichtiges Argument, z.B. erfahrbar zu machen, was eigentlich eine kWh ist (Fahrräder); auch der Bau des Luftwärmetauschers mit einfachen Mitteln fand großen Zuspruch.
Zudem erhielten die Klasse 1a der Grundschule Ottobeuren, die Klasse 10 der Gesamtschule am Lauerhaas in Wesel und das Berufskolleg Theresia-Gerhardiner aus Warburg jeweils einen Sonderpreis von 5.000 Euro.



